Kunstgriff Dithmarschen 2026 21. August bis 06. September WORT – BILD – KLANG – AKTION
KUNSTGRIFF ROLLE
Das Norddeutsche Kurzfilmfest zwischen Hamburg und Sylt
Als Filmfest zwischen Hamburg und Sylt bietet die KUNSTGRIFF ROLLE seit 2001 Kurzfilmern in Deutschland eine Leinwand. Sie unterstützt auch junge Filmemacher und ist gleichzeitig die offizielle Abschlussveranstaltung des Kulturprojektes KUNSTGRIFF. Hier können sich Künstlerinnen und Künstler der Sparten Wort – Bild – Klang an 17 Tagen im Kreis Dithmarschen präsentieren.
Gezeigt wird jedes Jahr eine attraktive Auswahl aktueller Kurzfilmproduktionen. Der unverwechselbare Charakter des Festivals besteht in der außergewöhnlichen Mischung hochprofessioneller Filmkunst, mutiger Filmhochschularbeiten und unkonventioneller Schülerfilme. Die KUNSTGRIFF ROLLE präsentiert Erstlingswerke sowie Arbeiten bekannter Regisseure. Ob Animationen, Spielfilme oder Kurzdokumentationen, Komödien, Satiren oder Nachdenkliches. Alle Genres sind erlaubt und gewollt.
Zuschauerinnen und Zuschauer diskutieren zwischen den Vorführungen und nach der Veranstaltung mit Regisseuren und Schauspielern. Im Rahmen des Filmfests gibt es drei Jurypreise sowie drei Publikumspreise.
Präsentiert wird das Filmfest vom LichtBlick Filmtheater Heide und der YUCCA Filmproduktion Heide – unterstützt vom FilmClub Heide e.V. und dem Kreis Dithmarschen, gefördert durch die MOIN Filmförderung Hamburg-Schleswig Holstein.
Die Festivalorganisation liegt in den Händen der Filmemacherin Martina Fluck.
KUNSTGRIFF ROLLE
Norddeutsches Kurzfilmfest zwischen Hamburg und Sylt Sonntag, 6. September 2026, 11:00 Uhr (bis ca. 15:00 Uhr)
LichtBlick Filmtheater, Süderstraße 24, Heide
Festivalleitung: Martina Fluck
Eintritt: 12,50 € | ermäßigt: 10,50 €
Vorverkauf: https://kino-heide.de
Kurzfilmkunst in ihrer ganzen Vielfalt
Die KUNSTGRIFF ROLLE bringt unter der Festivalleitung der Filmemacherin Martina Fluck seit 2005 die Vielfalt des deutschen Kurzfilms auf die Leinwand und ist längst ein
fester Bestandteil der norddeutschen Kulturlandschaft. Zwischen Hamburg und Sylt gelegen, bietet das Festival Filmemacherinnen und Filmemachern aus ganz
Deutschland eine Bühne – von Nachwuchstalenten bis hin zu etablierten Regisseurinnen und Regisseuren.
Als offizieller Abschluss des interdisziplinären Kulturprojekts KUNSTGRIFF bildet die Veranstaltung einen der vielen Höhepunkte von 17 Tagen Kunst und Kultur im Kreis
Dithmarschen, bei denen sich Künstlerinnen und Künstler der Sparten Wort, Bild und Klang präsentieren. Ein Festival der Begegnung Der unverwechselbare Charakter der KUNSTGRIFF ROLLE liegt in der besonderen
Mischung: Hochprofessionelle Filmkunst trifft auf mutige Filmhochschulproduktionen und unkonventionelle Schülerfilme. Ob Animation, Spielfilm oder Dokumentation, ob
Komödie, Satire oder nachdenkliches Kino – alle Genres sind vertreten. Zwischen den Vorführungen und im Anschluss an das Programm gibt es Raum für Gespräche mit Filmschaffenden.
Vergeben werden drei Jurypreise sowie drei Publikumspreise.
Jury 2026
Jennifer Arp – Filmkritikerin und Mitglied im Organisationsboard des Filmfest Schleswig-Holstein
Marion Weyers – Offener Kanal Dithmarschen, Produktionsleitung und Schauspielerin
Björn Lorenz – Im LichtBlick Filmtheater Heide zuständig für Programmplanung und Sonderveranstaltungen
Filmprogramm 2026
Lieber Hans
Ein Dokumentarfilm von Claudia Richarz, 2 min Maria schreibt ihrem Bruder Hans 1943 eine Postkarte ins Kriegsgebiet und hofft auf ein
Wiedersehen. Viele Jahre später betrachtet die Nichte der beiden die Karte.
Frau Magerete 2
Ein Spielfilm von der Abschlussklasse 10A / 2025 der Gemeinschaftsschule Meldorf, künstlerische Leitung Moses Merkel, 15 min „Frau Margarete“ handelt von dem Leben einer jungen Dithmarscher Bäuerin während des Nationalsozialismus. Der zweite Teil spielt in der Zeit von 1943 bis 1945, Hamburg ist ausgebombt und die Schwägerin und ihr 14-jähriger Sohn kommen bei Margarete auf dem Hof in Gudendorf unter.
Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben
Dokumentarfilm von Andreas Grützner, 23 min
Wie veränderte sich das Umgehen mit Menschen in Heil- und Pflegeanstalten von den 70er Jahren bis heute. Wer sind die Menschen, die in so einer Einrichtung leben und wie erlebt es ein junger Mann, der in den 70ern dort anfängt zu arbeiten. Konfrontiert mit einer traumatischen Entdeckung in der Familienbiografie startet eine Reflektion.
Someone`s Watching. Somewhere.
Regie Sarah Knoetig, Buch Nadja Konetzki, 6 min Eine angehende Pilates-Influencerin entdeckt, dass die Sicherheitsfrau ihres Wohnhauses heimlich intime Aufnahmen der Bewohner*innen speichert und kämpft entschlossen darum, den Machtmissbrauch aufzudecken und sich aus der Opferrolle zu befreien.
Der Moment mal(t) anders
Dokumentarfilm von Lilli Böttcher, Alicia Hartwig, Lynn Krone, Neele, 5:30 min
In der tiefsten Nacht entsteht Kunst in der Flensburger Norderstraße. Die Künstlerin N.M. verwandelt schlichte, graue Hauswände mit ihren Katzenmotiven in kleine, lebendige Kunstwerke. Ein authentischer Einblick in die Entstehung und Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum.
Amuñecada
Ein Film von Antonia Steinke, 20 min Eine junge Puppenmacherin versucht nach dem Tod ihrer Mutter, auf eigenen Beinen zu stehen – bis eines Nachts eine ihrer Puppen zum Leben erwacht und sie in eine magische, aber gefährlich isolierende Welt lockt.
Rotnaschiernte
Eine fiktive Dokumentation von Emely Göttsche und Pauline Göttsche, 2 min Zwei Schwestern haben eine besonders leckere und gute Ernte. Tamsen Ein Dokumentarfilm von Robert Strauß und Lisa Carstensen, 10 min
St. Thomas-Tag auf der nordfriesischen Insel Föhr: Fahrräder werden in Schuppen geschoben und Mülltonnen im Keller versteckt, denn alles, was vor Einbruch der
Dunkelheit nicht sicher verstaut ist, könnte morgen verschwunden sein. Ein kurzer Dokumentarfilm über Bräuche, Mutproben und „Kinnerspö“.
Kutte
Dokumentarfilm von Sylvie Hohlbaum, 15 min
Die „Kutte“ untersucht das Phänomen Metal/Biker/Fußball-Kutte und trifft auf Menschen, die eine Kutte tragen und nie waschen, eine verloren haben, und solche, die keine
haben.
Bonusfilm
Wale VS Wildnis
Dokumentarfilm, Regie Hanna Plass, 15 Minuten
2. Publikums- und 2. Jurypreis 2025
In diesem Western wird die Beziehung zwischen der früheren Schützenprinzessin Elke Kruse und ihrem Erzfeind dem Maulwurf zu einer Metapher für den Umgang der
vergessenen Generation mit Gefühlen und Erinnerungen.
Kontakt & weitere Informationen
Festivalleitung: Martina Fluck ( / 0160 4392130)
Vorverkauf und Infos: https://kino-heide.de


