KUNSTGRIFF 31/2022: Die seltensten Regenbögen…

2. September 2022 - 11:30 - 17:00 Uhr

Veranstaltungsort: Museumsinsel Heide, 25746 Heide, Lüttenheid 40

Veranstalter: Kunstverein Heide e. V., Dirk-Uwe Becker, Weidenkamp 5, 25791 Linden, Mobil: 0151-25207006, E-Mail: dirk.uwe.becker@googlemail.com, Internet: www.kunstverein-heide.com

 

 

Die seltensten Regenbögen scheinen bei Nacht

 

 

Von der Wand zum Raum und vom Raum in oder auf die Wand – ein Kreislauf künstlerischer und persönlicher Auseinandersetzungen mit sich selbst, dem Raum und der Kunst.

 

 

Simon Nelke:

Seit dem Beginn seines Studiums befasst sich Nelke in auffälliger Beharrlichkeit mit dem Menschen, bzw. menschlichen Figuren. Er macht sie zu Protagonisten in seinen Arbeiten die dem Prinzip des Setzens und Löschens gehorchen. Schichten und partielles Abreißen der Ölfarbe bilden die Grundlage seiner speziellen Technik. Dadurch kommen frühere Teile des Bildes wieder zum Vorschein.

Seine Palette ist im Spektralen umfangreich und enthält gelegentlich schwarz-weiße Anteile. Der Duktus ist häufig flächig bei teilweise pastosem Auftrag. Die Violett-, Blau-, Grün- und Rosatöne erzeugen einen exotischen Bildklang

In allen Arbeiten Nelkes manifestiert sich ein schöpferisches Selbstbewusstsein, das sich über zeichenhafte Setzungen artikuliert. Häufig verträumte und geradezu mystische Motive des Abend- und Morgenlandes wie auch aus der Welt nativer Völker zeugen von der Dimension des Verborgenen.

 

Vita Nelke:

1982 geboren in Hamburg

2011 Abschluss als Meisterschüler von Wolfgang Genoux an der Freien Kunstschule Hamburg

 

 

Florian Borkenhagen:

Die Arbeiten Borkenhagens bewegen sich bewusst an der Schnittstelle von Kunst und Design. Seine Skulpturen laden häufig zur Interaktion ein, während seine Entwürfe im Möbel- und Interiordesign oft skulpturalen Charakter haben.

Seine Werke sind eine Verbeugung vor ächzenden Industrieanlagen, beispiellosen Formen und überflüssig gewordenen Gebrauchsgegenständen.

Dabei verliert sich der Professor für Design nicht in anmutiger Nostalgie – im Gegenteil: seine Exponate sind einerseits vom Hafen inspirierte hochmoderne Formexperimente und andererseits aus Fundstücken zusammengesetzte Neuinterpretationen. Wer die Verbindung sucht, findet sie – wer sie nicht sucht ist dennoch angeregt.

Es inspiriert und macht Spaß dem Künstler Florian Borkenhagen in seine Welt zu folgen, in der Absurdes aus Naheliegendem geschaffen wird und sich Design zu Kunst wandelt.

Seit 1982 stellte Borkenhagen in zahlreichen Galerien und Museen in Europa und den USA aus, u. a. auf der documenta 8 in Kassel.

 

Vita Borkenhagen:

Florian Borkenhagen studierte von 1980 bis 1986 an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Nachdem er zwischenzeitlich im Bereich Filmausstattung, Bühnenbild und Möbeldesign tätig war, arbeitete er von 1990 bis 1995 in einer Werkstatt in Italien und gründete das Laboratorio Como, eine Werkstatt für Industriearchäologie und interdisziplinäre Recherche, Möbel und Räume. Seit 1999 betreibt er in Hamburg das Skulptur-Projekt „travel a head“ und seit 2005 fungiert er als Professor für Raumkonzept und Design an der Akademie für Mode & Design in Hamburg.

 

 

Veranstaltungszeitraum: Sonntag, 21. August bis Sonntag, 11. September 2022

 

 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag und Sonntag: 11.30 bis 17.00 Uhr, Freitag: 11.30 bis 14.00 Uhr, Samstag: 14.00 bis 17.00 Uhr

Eröffnung:
Sonntag, 21. August um 12 Uhr

 

 

Florian Borkenhagen: Mondrakete Rohini 1

 

 

 

Simon Nelke: Kreis und Segment 2021